Vom 10.3.bis 24.3.07 starteten wir unsere erste Reise nach Tanzania. Natürlich reisten wir auf eigene Kosten, da die Spenden und Erträge der african-rainbow foundation in voller Höhe unseren Projekten zugute kommen.
Seit November `06 hat die african-rainbow foundation nun eigene Projekte in Tanzania. Klaus und ich waren sehr neugierig und so beschlossen wir kurzfristig, auf einer Informationsreise diese Projekte zu besuchen.
Tanzania ist eines der ärmsten Länder der Welt, das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 330 US $ pro Jahr. Wegen der weiten Verbreitung von Malaria und HIV/Aids beträgt die Lebenserwartung 46 Jahre. In Tanzania gibt es 1 Million Aids-Waisen - mit leider steigender Tendenz. Im Bildungs- und Gesundheitsbereich ist die Versorgung unzureichend. Aufgrund der traditionellen Sozialstrukturen sind die Frauen davon besonders betroffen. Nur 62 Prozent der Bevölkerung auf dem Land haben sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die zunehmende Abholzung der Wälder führt zu Bodenerosion.
Unsere Maismühle und das Ausbildungszentrum liegen in der Region Mbeya, im Südwesten von Tanzania, ca. 900 km von Dar es Salaam entfernt. Die Stadt Mbeya liegt auf einer Höhe von 1700 m und hat über 160.000 Einwohner. Die Lebensbedingungen hier sind extrem einfach. Dennoch sind die Fröhlichkeit, Wärme und Gastfreundschaft überwältigend. Eine Herzlichkeit, die man in Deutschland oft vermisst.
Pastor Clement Mwaitebele und sein Bruder von der Moravian Church in Tanzania begleiteten uns auf unserer Informations-reise. Zunächst wurde uns die Maismühle in Lubanda gezeigt. Ca. 40 Frauen, Männer und Kinder begrüßten uns mit Tanz und Gesang. Anschliessend wurden wir zu dem Fundament der Maismühle geführt. Auch hier wurde wieder gesungen, gebetet und einige Grußworte gesprochen. Wir bekamen Eier, Obst und Gemüse geschenkt. Das Fundament der Maismühle ist fast fertiggestellt, in 2 Monaten wird die Maismühle betriebsbereit sein. |
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